Jana

New York ist New York. Und New York wäre nicht New York, wenn es dort nicht auch die abgefahrensten und coolsten Foodtrends gäbe. So groß, bunt, vielfältig, lebendig und stylisch, wie die Stadt selbst, so sind auch die Möglichkeiten für Foodies. Die Begierde nach den neusten und ausgefallensten Gaumenfreuden wird hier aber keinesfalls gestillt. Nein, sie wird zusätzlich entfacht und von all den leckeren Inspirationen auf ein neues Level gebracht.

Schon nach meinem ersten Tag in dieser umwerfenden Stadt überlege ich, wie ich schnell zur hauptberuflichen NYC Food Bloggerin werden kann. Ich freue mich, es einfach eine Woche lang zu sein und genieße genüsslich die Recherchearbeit. Mein erster Tipp in diesem Kurzzeitjob: lasst Euch treiben! Bewaffnet Euch mit einem leckeren Café und zieht durch die Straßen, in denen Ihr an jeder Ecke tolle Läden mit ausgefallenen Drink- und Foodkreationen findet. Inspiration at its best.

Rice to Riches

„If there´s no Rice Pudding in heaven, I´m not going“. Das ist mal ´ne Ansage und eine Liebeserklärung zugleich. Dabei brauchte es ein bisschen, bis ich verstanden habe, dass Reispudding nichts anderes ist, als mein geliebter Milchreis. Spätestens hier wird deutlich – ich bin ein Reishunger Neuling und noch ganz frisch in der Crew. Bei „Rice to Riches“ ist das süße Reis Meal nicht nur ein simples Gericht, sondern eine Lebenseinstellung. Man wird von der Sortenvielfalt fast erschlagen und selbst das Pre-Tasting macht die Wahl nicht einfacher. Der Pudding wird aus Sushi Reis, Milch, Sahne, Eiern und Zucker zubereitet und kalt serviert. In meiner Schüssel ist übrigens ein Mix aus ´Hazelnut Chocolate´ und ´Peach Mango´ gelandet – eine Traumkombi!

Rose Matcha Latte

Direkt um die Ecke liegt "Greecologies" und damit DIE Anlaufstation für Joghurtliebhaber. Denn dieser wird hier frisch und traditionell hergestellt. Mich hat allerdings der ´Rose Matcha Latte´ in den minimalistisch durchdesignten Laden gelockt - wirklich unglaublich lecker! Wer nicht auf Matcha steht, kann sich an vielen anderen Kaffee- und Chai-Varianten erfreuen, die entweder heiß oder eiskalt serviert werden.

Brooklyn Bridge Run

Nach dieser Energieladung musste die Power erstmal auf die Straße gebracht werden und meine Foodleidenschaft wurde kurzerhand vom Fitnessfanatismus verdrängt. Ich empfehle wirklich jedem einen knackigen Lauf (oder Walk) über die sagenhafte Brooklyn Bridge - Gänsehaut pur!

Breakfast in Manhattan

Als absoluter Frühstücks Fan darf genau diese Mahlzeit in New York nicht fehlen, denn die Stadt ist voll mit coolen Cafés, die einen Daystart in Perfektion liefern. Den besten Avocadotoast, den ich jemals gegessen habe, gibt es im „The Smith“ in Midtown oder East Village. Ein grandioser Geheimtipp von einem New Yorker Freund. Dort habe ich übrigens auch meinen ersten (halben) Pancaketurm vernascht und konnte mich danach kaum bewegen.

Ausgefallenere Kreationen erwarten Euch bei „Butcher´s Daughter“ in der Nähe vom Meatpacking District. Dieser Instagram Klassiker bescherte mir super leckere ´Rice Matcha Pancakes´ mit frischen Beeren und Vanillecreme. Die Zauberzutat neben dem Matchapulver ist das Reismehl, das die Pancakes zu einem fluffigen Frühstücksgenuss werden lässt.

Deli´s, Lunch & More

Von dort aus bietet sich eine entspannte Tour durch die Viertel von Lower Manhattan an. Die Stadtteile Greenwich Village, West Village, SoHo und Nolita sind meine absoluten Favoriten und punkten mit einer Kombi aus entspanntem Sightseeing, Coffeeshop-Viewing und Deli-Shopping! Dabei führt kein Weg an „Dean & Deluca“ vorbei. Ein Gourmet Shop der Extraklasse: frischer Kaffee, sagenhaftes Sushi, backfrische Brote, ausgefallene Salatkreationen und Feinkost aus der ganzen Welt treffen sich hier, um den (Reis)hunger zu stillen. Nach einem Reisregal-Check und gewappnet mit leckeren Salaten habe ich ein paar Straßen weiter den gemütlichen „Elizabeth Street Garden“ entdeckt. Ein perfekter Ort für ein ruhiges Picknick inmitten des Großstadtdschungels!

Farm to Table Shopping

Doch nicht nur die Feinkostläden laden zum Foodshopping ein, auch die großartig sortierten ´Farm to Table Supermärkte´, wie „Hudson Market“ und „Foragers“ sind einen Besuch wert. Die Auswahl an Lebensmitteln ist unglaublich liebevoll arrangiert und stammt von lokalen Höfen mit traditioneller Produktion.

Chelsea Market & Highline Park

Auch der Chelsea Market ist ein "Must See". Die ehemalige Keksfabrik (hier wurden die berühmten Oreo´s erfunden) wurde zu einem Urban Food Court verwandelt, der seinesgleichen sucht. Wer die zu 100% auftauchende Entscheidungsproblematik besiegt hat, sollte sein Meal unbedingt im benachbarten Highline Park genießen. Hier sitzt man zwischen den Wolkenkratzern der Stadt mit Blick auf den Hudson River oder das Empire State Building – geht noch mehr New York Feeling?

Streetfood & Smorgasburg

Aber auch die Straßen der Stadt bieten mit der Vielzahl an kleinen Imbisswagen vermeintlich unscheinbare Snacks. Dass sich hier zum Teil großartige Street Food Köche austoben, die eine authentische, internationale Länderküche zaubern, erkennt man vielleicht erst auf den zweiten Blick. Bestätigt haben mir dies Oscar und sein Kumpel, die beide an der Columbia University studieren und jeden Tag an einem der leckeren, asiatischen Foodtrucks ihre Mittagspause genießen – und klar, natürlich lieben sie Reis!

Wer noch mehr Streetfood genießen will, der muss den heftigsten Foodmarket besuchen, den ich je erlebt habe: Smorgasburg in Williamsburg! Wenn Streetfood Trends irgendwo aus dem Foodtruck gereicht werden, dann dort! Der Markt ist nicht nur riesig, sondern absolut bunt, kreativ, laut, stylisch und einfach absolut verrückt.

I´ll come back!

Ich kann euch definitiv versichern: als Food Fan werdet ihr NYC lieben und die Stadt mit vielen Inspirationen für die eigene Küche verlassen. Ihr wart schon dort und habt wietere tolle Tipps? Dann haut in die Tasten und schreibt mir gerne ein Kommentar! Denn der nächste Trip in meine neue Lieblingsstadt wird schon geplant - Eure Jana

Jana
LebensVerliebt & FoodVerrückt

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