Vanessa

Ein neuer Food Trend, der nicht nur in aller Munde, sondern vor allem in der Schüssel ist: Die Buddha Bowl. Wer stets über aktuelle Food Trends informiert ist oder regelmäßig durch den Instagram Feed scrollt weiß, dass auch dieses Jahr kein Weg an den bunt gefüllten Superschüsseln vorbeiführt. Doch steckt hinter dem Trend mehr als reine „Ess-thetik"?

Buddah Bowls findet man seit geraumer Zeit auf Instagram Feeds und Pinnwänden zahlreicher Foodies. Die Vielfalt könnte kaum größer sein: Von fruchtigen Smoothiebowls über knackige Salad Bowls bis hin zur Sushi Bowl finden sich überall zahlreiche Inspirationen. Meistens sind die farbenfoh, reich an frischem Obst, Gemüse und Superfoods und so aufwendig angerichtet, dass sie fast zu schade zum Essen sind. Aber was steckt hinter dem Food Trend und was hat der Buddha in der Bowl zu suchen?

Alles in die Superbowl

Grundsätzlich gibt es keine feste Regel für die Buddah Bowl - rein kommt, was gute Laune bereitet und schmeckt. Zuhause ist die Bowl aber in der Clean Eating Szene, die das Prinzip verfolgt, sich weitestgehend von natürlichen und unbehandelten Produkten zu ernähren. So wird auch in Bowls angestrebt, gesunde und nährstoffreiche Produkte zu verwenden, die nicht oder kaum weiterverarbeitet wurden und den Körper mit allen wichtigen Macro- und Micronährstoffen versorgen. Damit diese in einem ausgewogenen Verhältnis zueinander stehen und ausreichend Kohlenhydrate, Proteine und gesunde Fette enthalten sind, orientieren sich viele Foodies an einem 5-Schritte Schema.

In 5 Schritten zu deiner Buddha Bowl

  1. Komplexe Kohlenhydrate
  2. Eine gute Bowl Basis sind komplexe Kohlenhydrate, die Kraft geben und lange satt machen. Hierzu eignen sich zum Beispiel Vollkorn Reis, Quinoa, Kartoffeln, Couscous, Bulgur und Vollkorn Pasta.

  3. Eiweißbomben
  4. Hülsenfrüchte, wie Linsen, Bohnen und Kichererbsen sind perfekte Begleiter für deine Bowl. Aber auch Falafel, Hummus, Schafskäse, Eier und Hähnchen sind reich an Proteinen und absolut Bowl-kompatibel.

  5. Grünes und Gemüse
  6. Zeit für Gemüse in allen Formen und Farben. Ob roh, gedünstet oder gebacken, für eine gute Portion Vitamine kann man gerne kreativ werden und beherzt zu Blattsalaten und Gemüse jeglicher Art greifen.

  7. Saucen
  8. Mit Saucen und Dips lassen sich Buddha Bowls wunderbar aufpeppen. Besonders beliebt sind selbstgemachte Guacamole oder Hummus, feine Vinegrettes, Dressing oder einfach ein gutes Olivenöl, abgeshcmeckt mit Salz und Pfeffer.

  9. Topping
  10. Als leckere Toppings eignen sich zum Beispiel Lebenmittel wie Avocado, Sesam, Nüsse und Kerne, die reich an gesunden Fetten sind. Aber auch Sprossen oder Trockenobst wie Goji Beeren und Datteln machen die Bowl zu einer runden Sache.

Aprospos rund ...

Um das Geheimnis hinter dem Namen endlich zu lüften: Wer vermutet, dass das die Buddha Bowl irgendetwas mit der Weltrelegion zu tun hat oder sich aufgrund der ausgewogenen Zutaten ableitet hat weit gefehlt. Die Buddha Bowl hat ihren Namen erhalten, weil sie von so vielen guten Zutaten gefüllt wird, dass sie auf der Schüssel herausragen und so aufgetürmt an den runden Bauch des Buddha's erinnern.

Sushi aus der Schüssel

Sushi geht immer! Aber seien wir mal ehrlich: Manchmal fehlen Zeit oder Lust, die leckeren Happen in Form zu bringen. Wer trotzdem nicht auf das tolle Geschmackserlebnis von Sushi verzichten will, kann die einzelnen Zutaten einfach in der Bowl anrichten. Das sieht fantastisch aus, bietet Abwechslung und die Besonderheit, dass alle Zutaten für sich stehen aber auch zusammen auf dem Löffel genossen werden können. Bei der Gelegenheit lassen sich perfekt auch neue Sushi Variationen mit viel frischem Gemüse, unterschiedlichen Saucen und Toppings probieren und vielleicht eine neue Lieblings Sushi Variation entdecken.

Vanessa

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