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Anonym

Als wir letztes Jahr mit Tio Pepe  gekocht haben, konnte er seinen Augen nicht trauen: „Boaaaah, sind die lang!“, rief er immer wieder. Was vorher in meinem Hinterkopf nur dahinschlummerte, dämmerte mir in jenem Augenblick wie ein Hammer ins Bewusstsein: welch verfremdete Vorstellung die meisten heutzutage doch von Basmati haben! Sogar jemand, der es wissen sollte. Aber mir ging es früher ja nicht anders.

Bevor ich ins Reishungerteam kam, war es für mich die normalste Sache der Welt, in einen beliebigen Supermarkt zu fahren und die erstbeste Packung Basmati zu kaufen. Zu Hause gekocht, war das Ergebnis in der Regel relativ passabel. Der Reis sah jedoch nie so aus wie beim indischen Restaurant oder persischen Freunden – ganz zu Schweigen vom Geschmack! Erst später sollte ich lernen, was gutem von schlechtem Basmati unterscheidet.

Wie kann man nun denn die Spreu vom Weizen trennen? An dieser Stelle könnte man natürlich jetzt tausende Expertentipps (Siegelaufdruck, Bruchreisanteil usw.) geben, aber ich möchte euch eine einfache Faustformel geben: Es kommt auf die Länge an! Platt gesagt: Je länger der Reis, desto eher ein guter Basmati! Und wie heißt es so schön: Bilder sagen mehr als 1000 Worte. Darum habe ich mir schnell zwei Basmatipackungen aus dem Supermarkt besorgt und mit unserem verglichen. Hier der ultimative Längenvergleich!

Reissorte Nummer 1: roh durchschnittlich 0,5 - 0,6cm Länge

Reissorte 2: roh durchschnittlich 0,7 - 0,8 cm Länge

Unser Basmati Reis: roh durchschnittlich 0,7 - 0,8 cm Länge

Sodann ging es aber ans Eingemachte! Ich habe 200g von allen drei Reissorten sorgfältig gewaschen, für 10 Minuten in Wasser eingelegt und anschließend entsprechend unserer Rezeptanleitung für Basmati Reis gekocht. Das Ergebnis sah wie folgt aus:

Reissorte 1:durchschnittlich 1,1cm Länge

Reissorte 2: durchschnittlich 1 cm Länge

Unser Basmati Reis: durchschnittlich 1,9 cm Länge

Fazit

Die Resulate sprechen für sich: Wir haben den größten Basmati! Waren die Längenunterschiede im rohen Zustand nur latent vorhanden, so fand ich die Veränderung nach dem Kochen umso bemerkenswerter (bis zu 90% Längenunterschied)! Wenn ich ehrlich bin, hätte man den Sieger aber auch schon mit blinden Augen ermitteln können. Denn nur unser Basmati wurde seinem Namen gerecht - und entfaltete beim Kochen seinen herrlich leckeren Duft (auf Hindi = Basmati).

Xoxo,

Temi

Anonym

Kommentare

S

Danke dir für diese wertvollen Informationen. Der Basmati in meinem Supermarkt kommt aus Italien. Ich werde nun Euren Ausprobieren. In dem neu erworbenen Reishunger Reiskocher! ???? Der ist auch super.