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in Bremen
Malte

Ich erinnere mich noch sehr genau daran, wie ich vor zwei Jahren zum ersten Mal in ein syrisches Restaurant ging. Es war meine bisher erste ernsthafte Begegnung mit der syrischen Küche. Unbedingt wollte ich in Erfahrung bringen, was sie auszeichnet, welches die typischen Gerichte sind und welche Inspirationen ich mir mitnehmen kann.

Schon beim Betreten des Restaurants wurde mir klar: Hier wird Wert auf Duft gelegt. Sofort bekam ich jenen typisch aromatischen Tee gereicht, dessen Geschmack einfach unübertroffen ist, und den wohl nur Araber so hinkriegen! Als ich schließlich das Essen bekam, verschlug es mir schlicht die Sprache. Zugegeben, ich habe in meinem Leben schon mal bessere Köfte gegessen, aber der Reis....!!! Ein Gedicht! Wenn normalerweise das Auge mitisst, dann war es hier definitv die Nase. Der Reis duftete unbeschreiblich gut! Und der Geschmack war einfach herrlich.

Ein Jahr später suchte ich mit einer Packung von unserem Basmati Reis bewaffnet den Chef auf: Er müsse mir unbedingt verraten, wie sie das damals gemacht hätten! Nach anfänglichen Sprachschwierigkeiten hat Chefkoch Yassir sich netterweise bereiterklärt, mich in die hohe Kunst des Aromatisierens einzuweihen. Den Reis im nachfolgenden Bild habe ich gemeinsam mit ihm gemacht – und er ist einfach traumhaft geworden!

Wie bekommt man nun das perfekte Reisaroma? Im Prinzip ganz einfach: Wenn der Reis kocht, gibt man einfach Gewürze hinzu. Natürlich lautet nun der erste Gedanke: Safran! Dieser ist leider relativ teuer, weshalb man ihn nur sehr selten verwendet. Ich habe euch nun vier meiner Lieblingsgewürze abfotografiert, die in jedem orientalischen oder indischen Restaurant zur Reisaromatisierung verwendet werden. Na, kommen sie euch bekannt vor? 4 gewürze

Von links nach rechts: Nelken, Kardamon, Zimtstangen und Lorbeerblätter. Ob einzeln oder kombiniert – immer kommt ein toller Duft zustande. Hier meine Mengenvorschläge für 400g Reis (3-4 Personen): 6 Nelken, 4 Kardamonkapseln, 1 Zimtstange oder 4 Lorbeerblätter. Am liebsten verwende ich Zimtstangen, weil sie dem Reis ein so dezent-süßes Aroma verleihen, dass man sich wie in 1001 Nacht vorkommt. Genauso wie damals bei Yassir.

Viel Spaß beim Nachmachen!

Temi

 

Malte
Interaction Designer & Hobbykoch

Kommentare

D

Tolle Idee! Ich habe neulich Lorbeerblätter mitgekocht. Das war eine sehr, sehr leckere aromatische Erfahrung.