Kostenloser
Versand ab 30 €
Schneller
Versand
30 Tage
Rückgaberecht

Trusted Shops
Offline Shoppen
in Bremen
Laura

 

Ich muss ja ehrlich zugeben: Früher war ich auch immer der Meinung, dass diese ganzen Angaben auf den Reispackungen völliger Unfug sind. Warum soll ich denn die Körner vorher waschen? Und wozu dann auch noch einweichen? Dafür habe ich sowieso keine Zeit. Mit meinem Reis-Ergebnis war ich dann doch allerdings eher selten zufrieden. Beim Kochen ist der ungewaschene Reis übergekocht und hat eine riesige, weiße Schaumkrone gebildet. Kein Wunder, denn ich hatte die überschüssige Stärke ja auch nicht abgespült. Und meistens waren die Körner dann in der Mitte doch noch ein bisschen zu hart, während der Reis außen schon fast matschig war. Irgendwann habe ich dann gedacht, „Vielleicht solltest du deine Einstellung gegenüber den Hinweisen auf der Reisverpackung doch noch mal überdenken“. Gedacht, getan.

Und siehe da, seitdem wird auch mein Reis locker, verklebt nicht, schmeckt wunderbar und auch der Herd ist nach dem Kochen nicht eingesaut. Je mehr ich mich seitdem mit den unterschiedlichsten Zubereitungsmethoden sowie Tipps und Tricks der Reiskochkunst auseinandergesetzt habe, desto mehr konnte ich darüber herausfinden und bin immer wieder überrascht, welch simplen Kniffe den Reis noch leckerer machen. Weil ich zu Hause keinen Reiskocher besitze, koche ich meinen Reis immer in einem schweren Topf. Der garantiert mir eine gelichmäßige Hitzeverteilung und so brennt dann auch nichts an. Auf die richtige Größe des Topfes kommt es dabei auch an: Wenig Reis sollte man nicht in einem zu großen Topf kochen, denn dann verdampft zu viel Wasser auf einmal und der Reis wird nicht gar.

Und ich habe festgestellt, dass Reis und Gewürze wirklich einfach wunderbar zusammenpassen. Deshalb zögere ich schon während der Reis kocht nicht mit Gewürzen. Vor allem aromatische Gerichte, wie Pilaw und Biryani, mögen es würzig und der Reis kann die Aromen, während er kocht, zusammen mit dem Wasser aufnehmen. Dass der Reis eine schöne Farbe annimmt, wenn man Kurkuma oder Safran mit ins Wasser gibt, ist ein schöner Nebeneffekt. Ich experimentiere auch gerne mit anderen Flüssigkeiten und koche meinen Reis auch mal mit Kokos- oder Sojamilch.

Nach und nach habe ich dann festgestellt, dass die hohe Kunst der Reiszubereitung dann doch gar nicht so schwierig zu beherrschen ist, wenn man ein paar Dinge beachtet. Wenn ihr noch mehr über klassische Fehler bei der Reiszubereitung erfahren wollt und ihr euren Reisgenuss noch besser machen wollt, dann besucht mal wieder unser Reiswissen.

Viel Spaß beim Reiskochen!

Eure Laura

Laura
Steht auf Kochen ohne Knochen

Kommentare