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Bei meinen Recherchen zur Bedeutung von Reis in Brasilien bin ich als erstes auf die Stadt „Angra dos Reis“ gestoßen. Am südlichen Zipfel des Bundesstaates Rio de Janeiro lässt es sich ganz wunderbar aushalten: Das Meer hat eine Wahnsinnsfarbe irgendwo zwischen smaragdgrün und türkisblau. Das Wetter ist meistens gut. Erholung fernab der brasilianischen Millionenstädte ist garantiert. Und ich dachte: Wahnsinn, in Brasilien benennt man einen so schönen Ort gar nach dem wundervollen Korn.

Nur wenige Sekunden später holte mich jedoch die Realität ein. „Angra dos Reis“ bedeutet übersetzt nämlich nicht „Bucht des Reises“ sondern „Bucht der Könige“. Aber weil Reis in der Küche Brasiliens nicht selten der König der Gerichte ist, passt es eben doch wieder ganz gut zusammen.

Und auch in der brasilianischen Landwirtschaft spielt Reis eine wichtige Rolle: Seit dem 16. Jahrhundert wird das dufte Korn dort angebaut und mittlerweile werden jedes Jahr rund 12 Millionen Tonnen Reis in Brasilien geerntet. Damit ist das Land der neuntgrößte Reisproduzent der Welt. Kein Wunder also, dass sich zahlreiche Reisgerichte herausgebildet haben. Feijoada, ein Gericht mit Schweinefleisch, Bohnen, Reis, der mit Knoblauch und Bohnen gekocht wird, und Farofa, geröstetem Maniok-Mehl, ist das brasilianische Nationalgericht schlechthinIn Brasilien wird Reis auch gerne zusammen mit Zwiebeln gekocht. Für diese Garmethode werden gehackte Zwiebeln zunächst in der Pfanne angeröstet, dann werden Reis, Knoblauch, Salz und Pfeffer zugegeben und das Ganze wird mit Brühe abgelöscht und kocht dann bei geschlossenem Deckel rund 20 Minuten, bis der Reis das Wasser aufgesogen hat. Das Ergebnis ist ein schöner, lockerer Reis mit feiner Zwiebel-Knoblauch-Note, der bestens zu gegrilltem Fleisch oder Fisch passt. Hat man in Brasilien einmal Reis über, dann werden kleine Reisbällchen frittiert. Der Reis wird mit Petersilie und Zwiebeln gewürzt und dann mit einem Ei klebrig gemacht. Auch ein köstlicher Reissalat mit Bohnen ist typisch brasilianisch.

Die Reisgerichte Brasiliens schmecken richtig lecker. Und warum die Spieler der Fußballweltmeisterschaft nicht auf eine Ernährung mit dem duften Korn verzichten sollten, erfahrt ihr im Reiswissensbeitrag über Reis für Fußballer.

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